Die Umrüstung auf LED ist eine der einfachsten und effektivsten Maßnahmen, um Stromkosten zu senken und gleichzeitig nachhaltiger zu handeln. Hier sind die wichtigsten Gründe:
1. Massive Stromersparnis
LED-Lampen verbrauchen bis zu 80–90 % weniger Energie als klassische Glühlampen.
Beispiel:
60-Watt-Glühlampe → ca. 8–10 Watt LED
Bei täglicher Nutzung summiert sich das schnell auf mehrere hundert Euro Ersparnis pro Jahr (je nach Anzahl der Leuchten).
Gerade bei Dauerbeleuchtung (Büro, Flur, Außenbeleuchtung, Gewerbe) rechnet sich die Umrüstung oft schon nach wenigen Monaten.
2. Geringere Wartungs- und Austauschkosten
LEDs halten deutlich länger:
Glühlampe: ca. 1.000 Stunden
Halogen: ca. 2.000 Stunden
LED: 15.000–50.000 Stunden
Weniger Ausfälle bedeuten:
weniger Wartungsaufwand
geringere Personalkosten
weniger Produktionsunterbrechungen im Betrieb
3. Umweltfreundlicher & nachhaltiger
Weniger Stromverbrauch = geringerer CO₂-Ausstoß
Kein Quecksilber (im Gegensatz zu alten Energiesparlampen)
Längere Lebensdauer = weniger Elektroschrott
LED-Technik unterstützt also aktiv Klimaschutzmaßnahmen.
4. Weniger Wärmeentwicklung = mehr Sicherheit
Glühlampen wandeln einen Großteil der Energie in Wärme um. LEDs bleiben deutlich kühler – das reduziert:
Brandrisiko
Hitzebelastung in Räumen
Kühlkosten im Sommer
5. Bessere Lichtqualität & Flexibilität
Moderne LEDs bieten:
Warmweiß bis Kaltweiß
Dimmbarkeit
Smart-Home-Integration
Hohe Farbwiedergabe (CRI)
Sofort volle Helligkeit
Perfekt für:
Wohnräume
Büros
Werkstätten
Industriehallen
Außenbereiche
6. Gesetzliche Entwicklungen
Viele ineffiziente Leuchtmittel sind in der EU bereits vom Markt genommen worden. LED ist heute der Standard der Zukunft.
Die DGUV V3 Prüfung ist die gesetzlich vorgeschriebene Sicherheitsprüfung elektrischer Anlagen und Betriebsmittel in Unternehmen. Sie basiert auf der DGUV Vorschrift 3 (ehemals BGV A3).
📋 Was wird geprüft?
🔌 1. Ortsveränderliche Geräte
(z. B. Bohrmaschinen, Computer, Verlängerungskabel, Kaffeemaschinen)
Sichtprüfung (Beschädigungen, Stecker, Leitung)
Schutzleiterwiderstand
Isolationswiderstand
Schutzleiterstrom / Berührungsstrom
Funktionsprüfung
🏢 2. Ortsfeste Anlagen
(z. B. Verteiler, Steckdosenstromkreise, Maschinenanlagen)
Schutzmaßnahmen (z. B. RCD/FI-Test)
Schleifenimpedanz
Isolationsmessung
Dokumentation der Anlage
👨🔧 Wer darf prüfen?
Elektrofachkraft
oder unter Leitung/Aufsicht einer Elektrofachkraft
Ab dem 35. Lebensjahr benötigen die Augen zunehmend mehr Licht. Mit Mitte 50 brauchen sie ein Vielfaches der Beleuchtungsstärke junger Jahre. Durchdachte Lichtkonzepte können Seheinschränkungen ausgleichen und die Sturzgefahr in den eigenen vier Wänden reduzieren.
Alltägliche Tätigkeiten wie das Lesen von Zutatenlisten, das sichere Treppensteigen oder nächtliches Autofahren werden mit zunehmendem Alter schwieriger. Der Grund: Das Sehvermögen verändert sich schleichend, bereits früher als viele denken.
Lichtstärke an Sehkraft anpassen
Während sich die Sehkraft der Bewohner verschlechtert, bleibt die Beleuchtung in vielen Wohnungen unverändert. Dabei lassen sich altersbedingte Veränderungen durch höhere Beleuchtungsstärken ausgleichen. Ein heller Arbeitsplatz in der Küche oder eine gut beleuchtete Leseecke verringern die Augenermüdung erheblich.
Der Lumen-Wert auf der Verpackung von Leuchtmitteln gibt die Helligkeit an. Eine herkömmliche 60-W-Glühbirne entspricht 700 bis 750 Lumen. Für Senioren sollten die Werte entsprechend höher gewählt werden.
Blendung durch Lichtkonzept vermeiden
Mit dem Alter reagieren die Augen empfindlicher auf Blendung und starke Kontraste. Beim nächtlichen Autofahren beeinträchtigt der Gegenverkehr das Sehen umso stärker, je heller und näher die Lichtquelle ist.
In der Wohnung stört grelles Licht, während dunkle Ecken zur Stolperfalle werden. Große Helligkeitsunterschiede führen dazu, dass sich die Augen an hellere Bereiche anpassen und Details in dunklen Zonen nicht mehr erkennen. Die Kombination aus indirekter und direkter Beleuchtung verhindert Blendung.
Indirekte Beleuchtung entsteht, wenn Licht an Decke oder Wandflächen strahlt und von dort reflektiert wird. Lichtquellen sollten abgeschirmt werden, um Blendung und Spiegelungen zu vermeiden.
Farbwiedergabe beachten
Das Farbsehen lässt durch Linsentrübung nach. Daher ist eine gute bis sehr gute Farbwiedergabe des Leuchtmittels wichtig. Der Ra-Wert gibt Auskunft über die Farbwiedergabe – je höher, desto besser. Er sollte mindestens 80 betragen.
Orientierung in der Nacht
Für nächtliche Gänge eignen sich Orientierungslichter für die Steckdose mit Bewegungs- und Helligkeitssensor. Sie schalten nur bei Dunkelheit und tatsächlichem Bedarf ein. LED-Streifen an Treppenstufen erhöhen die Sicherheit und lassen sich einfach nachrüsten.
Durchdachte Beleuchtungskonzepte reduzieren die Sturzgefahr und bringen mehr Sicherheit und Komfort in den Alltag.
Im TN-C-Netz sind Neutralleiter (N) und Schutzleiter (PE) im Gesamten System in einem einzigen Leiter zuammengefasst, dem PEN-Leiter
Beim Einsatz von Überstromschutzorganen entspricht dieses System der klassischen Nullung (Alte Bezeichnung)
Im TN-S-Netz sind Neutralleiter (N) und Schutzleiter (PE) im gesamten System getrennt geführt.. Beim Einsatz von Überstromschutzoganen entspricht dieses Sytem der NUllung mit seperatem Schutzleiter moderne Nullung (Alte Bezeichnung)
Fügt man ein TN-C und ein TN-S-System aneinander, so erhält man das für die Öffentliche Vorsorgung übliche TN-C-S-Netz. Im Verteilungsnetz sind Schutz- und Neutralleiter kombiniert (PEN-Leiter), in der Verbraucheranlage getrennt.
Beim TT-Netz sind der Sternpunkt des Transformators und die Körper der Betriebsmittel direkt gerdet. Der Schutzleiter steht also nicht mit dem Neutralleiter in Verbindung
Das IT-Netz hat keine direkte Verbindung zwischen aktiven Leitern und geerdeten Teilen; die Körper der elektrischen Anlage sindgeerdet. Beim Einsatz von Isolationsüberwachungseinrichtigungen entspriht dieses System dem Schutzleitungssystem (Alte Bezeichnung)
Der Smart-Home-Markt steckt voller Insellösungen und Inkompatibilitäten. Die neuen Kommunikationsstandards Matter und Thread können das nicht nur ändern, sondern bieten Elektroinstallateuren außerdem die Chance, wieder zur zentralen Instanz für smarte Gebäudetechnik zu werden.
Textquelle: Wago Contact SA, Bilder: zVg
Die moderne Elektroinstallation ist im Wandel. Wo früher Schalter, Steckdosen und fest verdrahtete Systeme dominierten, erwarten Kunden nun vernetzte, erweiterbare und plattformübergreifende Lösungen. Gleichzeitig hat sich der Markt für Smart-Home-Produkte über Jahre hinweg fragmentiert. Verschiedene Geräte konkurrieren nebeneinander, viele sind proprietär, einige Cloud-gebunden und andere wiederum nur eingeschränkt kompatibel. Die Folge: Aufwendige Inbetriebnahmen, unsichere Konfigurationen und ein wachsender Frust auf Nutzerseite.
Zwei neue Technologien sollen das nun ändern: Matter und Thread. Matter ist ein neuer Standard für die Kommunikation zwischen smarten Geräten, Thread ein zugrundeliegendes Funknetzwerk. Beide verfolgen das Ziel, die Interoperabilität in der Gebäudeautomation neu zu definieren. Entwickelt wurden sie unter Federführung der Connectivity Standards Alliance (CSA) mit prominenter Beteiligung von Apple, Google, Amazon, Samsung und über 500 weiteren Mitgliedern. Gemeinsam sollen sie eine offene, stabile und einfach nutzbare Infrastruktur schaffen, die auch für Fachbetriebe attraktiv ist.
Manfred Lehmann, Marketing- und Digitalisierungsleiter bei der Wago Contact SA in Domdidier
Manfred Lehmann, Marketing- und Digitalisierungsleiter bei der Wago Contact SA in Domdidier, weiß, warum sich gerade Elektroinstallateure mit dieser Entwicklung auseinandersetzen sollten. «Wenn ein Gebäude vom Keller bis zum Dach intelligent sein soll, müssen wir lernen, diese Systeme vertikal zu integrieren», sagt er und meint damit eine durchgängige Kommunikation zwischen den verschiedenen Ebenen und Zonen eines Gebäudes: von der technischen Infrastruktur im Untergeschoss über die fix installierten Komponenten bis hin zu den mobilen, vom Nutzer mitgebrachten Geräten.
Diese vertikale Integration war bisher kaum möglich. Das Smart Home hingegen ist geprägt von Vielfalt: Leuchten, Sprachassistenten und Zwischenstecker werden sehr häufig unkoordiniert in Betrieb genommen. Matter verbindet diese verschiedenen Welten, da es entsprechend zertifizierte Geräte unabhängig von Hersteller oder Plattform integriert. Thread sorgt als Funkprotokoll dafür, dass diese Geräte sicher und energieeffizient miteinander kommunizieren.
Zentrale Steuerung trifft auf dynamische Vielfalt
Matter zielt darauf ab, eine Brücke zwischen stabilen, immobilen Systemen sowie lebendigen, mobilen Smart-Home-Umgebungen zu schlagen. In der Praxis bedeutet das: Geräte diverser Hersteller, Bauart und Funktion sollen über eine gemeinsame Sprache verfügen – und zwar unabhängig davon, ob sie zur Haustechnik gehören oder vom Bewohner mitgebracht wurden. Das eröffnet neue Möglichkeiten für eine modulare Planung und spätere Erweiterbarkeit, ohne dass ganze Systeme ersetzt werden müssen.
Die Idee dahinter ist einfach: Ein Gebäude besteht aus drei technischen Zonen. Erstens die Infrastruktur, also Schaltschrank, Energiemanagement, Wärmepumpe oder Photovoltaikanlage. Zweitens die fest verbaute Gebäudetechnik, zu der unter anderem die Grundbeleuchtung, Rollläden oder Wandtaster gehören. Drittens die mobile Ebene, die typischerweise vom Nutzer mitgebracht und bei einem Umzug wieder mitgenommen wird. Dazu zählen beispielsweise Geräte wie Leuchten, Steckdosenadapter und Sprachassistenten.
In Lehmanns Vision übernimmt Matter die Funktion eines übergreifenden Protokolls, das diese drei Zonen logisch und sicher miteinander verbindet. Thread sorgt als darunterliegendes Mesh-Netzwerk für die Kommunikation: Jeder netzversorgte Knotenpunkt dient als Repeater und erweitert das Netz. Die Verbindung zur Aussenwelt, etwa für Fernzugriffe, wird über einen zentralen Matter-Controller hergestellt. Im Alltagsbetrieb ist das System jedoch lokal autonom und funktioniert auch ohne Internetzugang.
Besonders spannend ist dabei die Multi-Admin-Fähigkeit: Mehrere Benutzer oder Plattformen, etwa iOS und Android, können gleichzeitig auf dasselbe Matter-Netzwerk zugreifen. Das macht die Steuerung flexibel und ermöglicht zugleich eine einfache Koexistenz verschiedener Nutzergewohnheiten im selben Haushalt. Der Vater steuert das Licht mit Siri, die Tochter nutzt Google Home und der Sohn bedient die Heizungszonen über eine Drittanbieter-App – und alle greifen auf dieselbe technische Basis zu.
Aus Sicht des Elektrohandwerks ergeben sich dadurch neue Chancen: Statt sich zwischen proprietären Insellösungen entscheiden zu müssen, können Installateure künftig auf einen einheitlichen Standard setzen. Damit haben sie die Gewissheit, dass spätere Erweiterungen durch den Nutzer oder andere Gewerke technisch möglich und sicher integrierbar sind. So wird der Elektriker vom Verkäufer von Steuerungspaketen zum Integrator offener, zukunftssicherer Systeme.
Marktentwicklung, Gerätevielfalt und neue Aufgaben
Die Marktdynamik bestätigt den Trend: Seit Veröffentlichung der ersten Matter-Spezifikation im Oktober 2022 steigt die Anzahl zertifizierter Geräte kontinuierlich. Unterstützt werden zunächst typische Anwendungen wie Lichtsteuerung, Jalousien, Steckdosen oder Türschlösser. Mit Version 1.4, die Anfang 2025 erschienen ist, sind nun auch Energiemanagementsysteme, Wechselrichter, E-Ladestationen und Wärmepumpen im Standard abgedeckt – zumindest theoretisch. In der Praxis hinkt der Gerätebau hinterher. Hersteller müssen ihre Produkte erst anpassen, entwickeln und zertifizieren lassen, was je nach Produktkategorie noch mehrere Jahre dauern kann.
Manfred Lehmann warnt hierbei vor überzogenen Erwartungen: «Die Integration bei Infrastrukturkomponenten wie PV-Wechselrichtern braucht wegen der Komplexität und den hohen Sicherheitsanforderungen Zeit.» Trotzdem zeigen erste Hersteller, wie es gehen kann: Aktoren und Taster mit Matter- oder Thread-Zertifizierung sind bei Grossisten bereits erhältlich. Kleine Spezialanbieter entwickeln indes innovative Zwischenlösungen, die herkömmliche Systeme Matter-kompatibel machen. Ein erklärtes Ziel dabei: Matter soll nicht nur für Neubauten interessant sein, sondern auch gezielt im Bestand nachgerüstet werden können.
Damit gewinnen Elektroinstallateure an Einfluss, nicht zuletzt deshalb, weil sie als zentrale Instanz zwischen Hardware, Protokoll und Nutzung stehen. Der Standard befreit sie von der Pflicht, sich auf einzelne Hersteller zu spezialisieren. Stattdessen eröffnet sich ein offenes Ökosystem, das durch Ausbildung, Erfahrung und strategische Beratungskompetenz aktiv mitgestaltet werden kann.
«Die Geräte mögen smarter werden, aber sie brauchen jemanden, der sie sinnvoll integriert. Genau da liegt die große Chance für unser Gewerbe», betont Manfred Lehmann. Wenn Matter hält, was es verspricht, wird der Installateur nämlich vom Anschlussprofi zum Architekten digitaler Gebäudeintelligenz. Dies sorgt für ein neues Selbstverständnis und klarer, fachlicher Relevanz.
Kompetenz sichern, Zukunft gestalten
Ein zentraler Erfolgsfaktor wird die Weiterbildung sein. Denn mit der technischen Öffnung durch Matter und Thread wächst auch der Anspruch an Beratung und Umsetzung. Erste Anbieter wie Eco2Friendly oder unabhängige Fachtrainer wie Erik van Doorn bieten heute schon gezielte Schulungen zu Matter-Systemen an. Weitere Akteure dürften folgen, sobald der Markt größer wird. Für Elektrofirmen eröffnet sich dadurch nicht nur technisches Neuland, sondern eine Chance zur Positionierung als kompetente Partner in der digitalen Gebäudetechnik.
Fürs Elektro-Handwerk bedeutet das, sich frühzeitig mit den Grundlagen der neuen Standards auseinanderzusetzen; nicht zuletzt, weil viele Endkunden bereits heute Matter-fähige Produkte im privaten Umfeld nutzen. Der klassische Weg, in dem Systeme exklusiv über den Elektriker laufen, ist Vergangenheit. Vielmehr gilt es, sich mit dem nötigen Fachwissen, der richtigen Infrastruktur und einem klaren Verständnis für übergreifende Integration als vermittelnde Instanz zwischen Nutzer, Technik und Systemlogik zu etablieren. Denn eines ist sicher: Wer Matter-fähige Systeme integrieren kann, gewinnt an Unabhängigkeit.
Matter und Thread
Matter ist ein herstellerunabhängiger Standard für Smart-Home-Geräte und wurde von der Connectivity Standards Alliance entwickelt. Er ermöglicht unabhängig von Cloud-Diensten eine sichere, lokale Kommunikation zwischen Geräten verschiedener Hersteller. Thread ergänzt Matter als technologische Grundlage für eine stabile und energieeffiziente Kommunikation. Technologisch handelt es sich um ein IP-basiertes Funknetzwerk für smarte Geräte, das auf dem Mesh-Prinzip basiert, bei dem jedes netzversorgte Gerät als Repeater dient. Damit reduzieren die beiden Technologien die Komplexität und erhöhen zugleich die Kompatibilität. Für Elektroinstallateure entstehen damit neue Chancen in Beratung, Planung und Umsetzung smarter Gebäude.
Die Entscheidung für bestimmte Plattformen, Marken oder Hersteller tritt dabei in den Hintergrund. Viel entscheidender ist zukünftig die Fähigkeit, stabile, sichere und vor allem erweiterbare Lösungen zu schaffen. Das bringt eine neue Professionalität in den Markt und stärkt die Rolle des Elektroinstallateurs in einem Bereich, der lange von Softwareanbietern und Gadget-Herstellern dominiert war.
Noch sind nicht alle Fragen beantwortet. Wie schnell werden zentrale Hersteller ihre Infrastrukturprodukte anpassen? Welche Rolle spielen nationale Normen und Sicherheitsvorgaben? Wie reagieren Bauherren, Architekten und Planer auf die Möglichkeiten? Doch eines ist klar: Die technische Grundlage ist gelegt. Wer sich jetzt vorbereitet, wird in den kommenden Jahren eine entscheidende Rolle spielen; nicht nur bei der Umsetzung, sondern auch bei der Gestaltung der smarten Gebäude von morgen.
Textquelle: Wago Contact SA, Technische Rundschau.ch Bilder: zVg
In einem Installationshohlraum können elektrische Leitungen verlegt werden, ohne etwas zu beschädigen. Es müssen keine Schlitze gegraben und anschließend wieder verschlossen werden… Das bedeutet jedoch nicht, dass man dabei beliebig vorgehen und beliebige Materialien verwenden kann!
Die Vorschriften erlauben das direkte Verlegen von Stromkabeln in einem Installationshohlraum, sofern diese doppelt isoliert sind. Dies betrifft starre Leiterkabel vom Typ FR-N05 (VV-U, VV-R) oder U-1000 R2V sowie deren flexible Ausführung H05 VVF. Alternativ können auch klassische, ummantelte starre Leiter vom Typ H07 (V-U, R oder K) verwendet werden. Zulässig sind ausschließlich Leitungen oder Schutzrohre, die keine Flammen weiterleiten : ICA- oder ICTA-Rohre in Grau, Schwarz oder Blau … Orangefarbene ICTL- oder ICTA-Rohre sind verboten.
Stets zugängliche Verbindungen
Elektrische Leitungen müssen im Installationshohlraum stets in einem durchgehenden Stück verlegt werden. Verbindungen dürfen ausschließlich in Anschluss- oder Abzweigdosen hergestellt werden, deren Abdeckung sichtbar und zugänglich bleibt. An unzugänglichen Stellen – etwa wenn man dafür eine Wand oder eine abgehängte Decke aufbrechen müsste – sind solche Verbindungen untersagt. Werden Einbaustrahler in einer abgehängten Decke montiert, ist zudem darauf zu achten, einen Sicherheitsabstand zwischen den wärmeerzeugenden Teilen der Leuchte und den angrenzenden Materialien einzuhalten.
Hinweis
Wie bei jeder elektrischen Installation in Wohnräumen gelten die Vorgaben der Norm NF C 15-100. Die jüngsten Änderungen zur Sicherheit elektrischer Anlagen und zu Kommunikationsnetzen in Wohngebäuden sind seit dem 1. September 2016 in Kraft (Verordnungen vom 3. August 2016).
Der Gebäudetechnikspezialist Gira hat Hanno Froese zum 1. Januar 2026 als vierten Geschäftsführer berufen. Er übernimmt die Verantwortung für Produktion, Logistik, Einkauf und Supply Chain Management. Froese wechselt von ebm-papst Landshut, wo er die globale Division Heiztechnik leitete.
Seit dem 1. Januar 2026 komplettiert Hanno Froese die Geschäftsführung von Gira (Bild: Gira)
Die Geschäftsführung von Gira erweitert sich damit auf vier Mitglieder: Neben Froese führen Christian Feltgen (Entwicklung und Produktmanagement), Dominik Marte (Marketing und Vertrieb) und Sebastian Marz (IT und Organisation, Finanzen und Controlling, Human Resources) das Unternehmen.
Der neue Geschäftsführer bringt 25 Jahre Erfahrung in der Leitung von Produktionsbereichen mit. Zuletzt arbeitete Froese als Vice President Operations and Integrated Supply Chain bei ebm-papst Landshut, wo er seit Juli 2023 die Fertigung und das Lieferkettenmanagement von sechs internationalen Werken der Division Heiztechnik verantwortete.
Zuvor durchlief der Wirtschaftsingenieur verschiedene Führungspositionen bei Industrieunternehmen. Seine Laufbahn umfasste Stationen als Werksleiter und Geschäftsführer bei der Hilti AG, der Jungheinrich AG und der Swisspearl Group.