Umrüstung auf LED-Beleuchtung
Büro Beleuchtung / Großraumbüro

Die Umrüstung auf LED ist eine der einfachsten und effektivsten Maßnahmen, um Stromkosten zu senken und gleichzeitig nachhaltiger zu handeln. Hier sind die wichtigsten Gründe:

1. Massive Stromersparnis

LED-Lampen verbrauchen bis zu 80–90 % weniger Energie als klassische Glühlampen.

Beispiel:

– 60-Watt-Glühlampe → ca. 8–10 Watt LED

– Bei täglicher Nutzung summiert sich das schnell auf mehrere hundert Euro Ersparnis pro Jahr (je nach Anzahl der Leuchten).

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DGUV V3 Prüfung

Die DGUV V3 Prüfung ist die gesetzlich vorgeschriebene Sicherheitsprüfung elektrischer Anlagen und Betriebsmittel in Unternehmen.
Sie basiert auf der DGUV Vorschrift 3 (ehemals BGV A3).

📋 Was wird geprüft?

🔌 1. Ortsveränderliche Geräte

(z. B. Bohrmaschinen, Computer, Verlängerungskabel, Kaffeemaschinen)

Sichtprüfung (Beschädigungen, Stecker, Leitung)

– Schutzleiterwiderstand

– Isolationswiderstand

– Schutzleiterstrom / Berührungsstrom

– Funktionsprüfung

🏢 2. Ortsfeste Anlagen

(z. B. Verteiler, Steckdosenstromkreise, Maschinenanlagen)

Schutzmaßnahmen (z. B. RCD/FI-Test)

– Schleifenimpedanz

– Isolationsmessung

– Dokumentation der Anlage

👨‍🔧 Wer darf prüfen?

– Elektrofachkraft

– oder unter Leitung/Aufsicht einer Elektrofachkraft

Rechtsgrundlage:

– DGUV Vorschrift 3

– VDE Normen (z. B. DIN VDE 0701-0702)

⏱ Prüfintervalle (Richtwerte)

BereichTypischer Prüfzyklus
Büro24 Monate
Werkstatt12 Monate
Baustelle3 Monate
Industrie6–12 Monate

⚠ Die genaue Frist ergibt sich aus der Gefährdungsbeurteilung!

📑 Warum ist die Prüfung wichtig?

– Vermeidung von Stromunfällen

– Brandschutz

– Rechtssicherheit für Unternehmer

– Versicherungsschutz im Schadensfall

Ohne gültige Prüfung kann im Ernstfall der Versicherungsschutz gefährdet sein.

Tipps für Senioren zum Wohnen mit guter Beleuchtung

Ab dem 35. Lebensjahr benötigen die Augen zunehmend mehr Licht. Mit Mitte 50 brauchen sie ein Vielfaches der Beleuchtungsstärke junger Jahre. Durchdachte Lichtkonzepte können Seheinschränkungen ausgleichen und die Sturzgefahr in den eigenen vier Wänden reduzieren.

Alltägliche Tätigkeiten wie das Lesen von Zutatenlisten, das sichere Treppensteigen oder nächtliches Autofahren werden mit zunehmendem Alter schwieriger. Der Grund: Das Sehvermögen verändert sich schleichend, bereits früher als viele denken.

Lichtstärke an Sehkraft anpassen

Während sich die Sehkraft der Bewohner verschlechtert, bleibt die Beleuchtung in vielen Wohnungen unverändert. Dabei lassen sich altersbedingte Veränderungen durch höhere Beleuchtungsstärken ausgleichen. Ein heller Arbeitsplatz in der Küche oder eine gut beleuchtete Leseecke verringern die Augenermüdung erheblich.

Der Lumen-Wert auf der Verpackung von Leuchtmitteln gibt die Helligkeit an. Eine herkömmliche 60-W-Glühbirne entspricht 700 bis 750 Lumen. Für Senioren sollten die Werte entsprechend höher gewählt werden.

Blendung durch Lichtkonzept vermeiden

Mit dem Alter reagieren die Augen empfindlicher auf Blendung und starke Kontraste. Beim nächtlichen Autofahren beeinträchtigt der Gegenverkehr das Sehen umso stärker, je heller und näher die Lichtquelle ist.

In der Wohnung stört grelles Licht, während dunkle Ecken zur Stolperfalle werden. Große Helligkeitsunterschiede führen dazu, dass sich die Augen an hellere Bereiche anpassen und Details in dunklen Zonen nicht mehr erkennen. Die Kombination aus indirekter und direkter Beleuchtung verhindert Blendung.

Indirekte Beleuchtung entsteht, wenn Licht an Decke oder Wandflächen strahlt und von dort reflektiert wird. Lichtquellen sollten abgeschirmt werden, um Blendung und Spiegelungen zu vermeiden.

Farbwiedergabe beachten

Das Farbsehen lässt durch Linsentrübung nach. Daher ist eine gute bis sehr gute Farbwiedergabe des Leuchtmittels wichtig. Der Ra-Wert gibt Auskunft über die Farbwiedergabe – je höher, desto besser. Er sollte mindestens 80 betragen.

Orientierung in der Nacht

Für nächtliche Gänge eignen sich Orientierungslichter für die Steckdose mit Bewegungs- und Helligkeitssensor. Sie schalten nur bei Dunkelheit und tatsächlichem Bedarf ein. LED-Streifen an Treppenstufen erhöhen die Sicherheit und lassen sich einfach nachrüsten.

Durchdachte Beleuchtungskonzepte reduzieren die Sturzgefahr und bringen mehr Sicherheit und Komfort in den Alltag.

Elektrische Netzformen für Drehstromsysteme nach IEC60364-1 / VDE0100-100
TN-C-Netz

Im TN-C-Netz sind Neutralleiter (N) und Schutzleiter (PE) im Gesamten System in einem einzigen Leiter zuammengefasst, dem PEN-Leiter

Beim Einsatz von Überstromschutzorganen entspricht dieses System der klassischen Nullung (Alte Bezeichnung)

TN-S-Netz

Im TN-S-Netz sind Neutralleiter (N) und Schutzleiter (PE) im gesamten System getrennt geführt.. Beim Einsatz von Überstromschutzoganen entspricht dieses Sytem der NUllung mit seperatem Schutzleiter moderne Nullung (Alte Bezeichnung)

TN-C-S-Netz

Fügt man ein TN-C und ein TN-S-System aneinander, so erhält man das für die Öffentliche Vorsorgung übliche TN-C-S-Netz. Im Verteilungsnetz sind Schutz- und Neutralleiter kombiniert (PEN-Leiter), in der Verbraucheranlage getrennt.

TT-Netz

Beim TT-Netz sind der Sternpunkt des Transformators und die Körper der Betriebsmittel direkt gerdet. Der Schutzleiter steht also nicht mit dem Neutralleiter in Verbindung

IT-Netz

Das IT-Netz hat keine direkte Verbindung zwischen aktiven Leitern und geerdeten Teilen; die Körper der elektrischen Anlage sindgeerdet. Beim Einsatz von Isolationsüberwachungseinrichtigungen entspriht dieses System dem Schutzleitungssystem (Alte Bezeichnung)